Kontext
Das Département de la Meuse umfasst 499 Kommunen und 181.919 Einwohner bei einer Dichte von 29,3 je km² gegenüber einem nationalen Mittel von 100 — ein weit verteiltes Gebiet, versorgt durch einen Bestand von 115 Standorten, 292 Gebäuden und 243.619 m², von Schulen und Verwaltungsgebäuden bis zu technischen Zentren, Gendarmeriestationen und Kulturstandorten. Seit 2021 betreibt das Département sein Immobilieninformationssystem mit zwei parallel eingeführten Werkzeugen: Simeo für die technische und finanzielle Vorausplanung und CARL Source als Instandhaltungsmanagementsystem mit Service-Desk, Instandhaltungsanforderungen, Beständen, Erfassung des Energieverbrauchs und Gebäudeakte. Der Zweck dieser Kopplung ist ausdrücklich benannt: eine kurative Instandhaltungslogik in eine präventive überführen.
Unsere Lösung
- 01 Parallel einführen Simeo und CARL Source gleichzeitig ausrollen — das Instandhaltungsmanagementsystem als Werkzeug für das Tagesgeschäft, Simeo als Vorausschau auf das Investitionsprogramm.
- 02 Eine Referenz abstimmen Die Komponententabellen beider Produkte so kalibrieren, dass eine gemeinsame, beidseitig validierte Anlagenreferenz für jedes System aussagekräftig ist und die in CARL vorhandenen Daten das Planungsmodell speisen.
- 03 Zustand und Energie kartieren Den Bestand nach technischem Zustand (E1 bis E4) und Energieperformance (P1 bis P4) bewerten, geografisch und nach Wiederbeschaffungswert.
- 04 In ein Programm übersetzen Den nach Komponentenart erforderlichen Investitionsbedarf für Maßnahmen über 2025–2036 ableiten und von einer kurativen Instandhaltungslogik zu einer präventiven übergehen.
Was Oxand geliefert hat
Objektive Investitionsplanung
Eine objektive Planung des Investitionsbedarfs über einen Horizont von 5 bis 15 Jahren.
Eine gemeinsame Anlagenreferenz
Eine einzige Anlagenreferenz, die sowohl für das Instandhaltungsmanagementsystem als auch für das Planungsmodell aussagekräftig ist, sodass Felddaten und Investitionsplanung konsistent bleiben.
Grundlage für prädiktives Anlagenmanagement
Eine solide Grundlage für den Aufbau eines strukturierten Ansatzes im prädiktiven Anlagenmanagement.
„Wir brauchten ein Werkzeug, mit dem wir die bis dahin fragmentierten Daten konsolidieren und so projizieren konnten, dass sie unseren gewählten Vertretern, die die Entscheidungen treffen, klar präsentiert werden können.“
Häufige Fragen
Warum betreibt das Département de la Meuse sowohl ein Instandhaltungsmanagementsystem als auch ein Werkzeug für die Investitionsplanung?
Das Instandhaltungsmanagementsystem ist das Werkzeug für das Tagesgeschäft — Instandhaltungsanforderungen, Bestände, Energieverbrauch, Gebäudeakte —, während Simeo die Vorausschau auf das Investitionsprogramm trägt. Erst die Kopplung beider erlaubt dem Département den Übergang von einer kurativen zu einer präventiven Instandhaltungslogik.
Wie wurden die Anlagenreferenzen von CARL Source und Simeo abgestimmt?
Durch die Kalibrierung der Komponententabellen beider Produkte aufeinander, sodass eine gemeinsame Referenzbasis für beide Systeme aussagekräftig ist und beidseitig validiert werden kann. Eine Dachkomponente, ihre Menge und ihr Zustand bedeuten auf jeder Seite dasselbe, und die in CARL bereits vorhandenen Daten speisen das Planungsmodell.
Woraus besteht der Bestand der Meuse?
Aus 115 Standorten, 292 Gebäuden und 243.619 m², darunter Schulen, Verwaltungsgebäude, technische Zentren, Gendarmeriestationen und Kulturstandorte, verteilt über 499 Kommunen.
Was hat das Département mit Simeo erarbeitet?
Unter anderem ein Audit der Dienstwohnungen an weiterführenden Schulen: ein alternder Bestand, kartiert nach technischem Zustand von E1 bis E4 und nach Energieperformance von P1 bis P4, geografisch und in Wiederbeschaffungswerten, übersetzt in den nach Komponentenart erforderlichen Investitionsbedarf für Maßnahmen über 2025–2036.