Kontext
Eau de Paris ist der führende öffentliche Trinkwasserversorger in Frankreich und versorgt täglich über 6 Millionen Nutzer. Das Unternehmen verteilt mehr als 510 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr und betreibt ein komplexes Anlagenportfolio. Die Anlagendaten lagen in mehreren, nicht verbundenen Informationssystemen. Eau de Paris wollte eine umfassende Beschreibung des Anlagenbestands aufbauen, strukturierte Anlagenmanagement-Praktiken einführen, doppelte Datenerfassung reduzieren, Lücken in den Informationssystemen erkennen und Investitionsbedarfe belastbarer begründen.
Unsere Lösung
- 01 Bewertung der Anlagendaten nach Quelle, Nutzbarkeit, Zuverlässigkeitsniveau und Datenlücken
- 02 Aufbau eines Anlageninventars in 3 Dimensionen: geografisch, funktional und technisch
- 03 Finanzielle Bewertung der Anlagen mit Komponentenlebensdauer, Instandhaltungsmaßnahmen und Kostengrundlagen
- 04 Stärkere Steuerung des Investitionsprozesses unter Budgetrestriktionen, Risikoaspekten und operativen Prioritäten
Was Oxand geliefert hat
Zentrales Anlagenreferenzmodell
Ein zentrales, angereichertes und teilbares Anlagenreferenzmodell
Optimierte Managementprozesse
Klarere Managementstruktur mit optimierten Prozessen
Häufige Fragen
Was wollte Eau de Paris erreichen?
Den gesamten Anlagenbestand an einem Ort zu beschreiben, strukturierte Asset-Management-Praktiken einzuführen, doppelte Dateneingaben zu reduzieren, Lücken in den Informationssystemen zu identifizieren und den Investitionsbedarf zu begründen – nachdem die Anlagen zuvor über mehrere getrennte Systeme verwaltet worden waren.
Warum ist eine fragmentierte Informationslandschaft ein Problem?
Weil dieselbe Anlage dann mehrfach erfasst und händisch abgeglichen werden muss. Die Kosten liegen nicht nur in der Duplizierung: Kein einzelnes System liefert verlässlich Antworten darauf, was der Bestand benötigt, was eine Investitionsentscheidung schwer zu begründen macht.
Wie wurde das Inventar aufgebaut?
Entlang drei Dimensionen zugleich – geografisch, funktional und technisch –, nachdem die vorhandenen Anlagendaten hinsichtlich Herkunft, Nutzbarkeit und tatsächlicher Zuverlässigkeit bewertet worden waren.
Was bringt die finanzielle Bewertung zusätzlich ein?
Lebensdauern der Komponenten, Instandhaltungsmaßnahmen und Kostenbasen, die dem Inventar zugeordnet werden – wodurch aus einer Beschreibung des Bestands etwas wird, das ein Budget tragen kann.
Was hat Eau de Paris am Ende erreicht?
Ein zentralisiertes, angereichertes und teilbares Anlagenreferenzsystem sowie eine klarere Managementstruktur, in der der Investitionsprozess durch Budgetvorgaben und Risikomanagement stärker kontrolliert wird.