Kontext
Mit 2.460 Metern Länge und 245 Metern Höhe ist das Viadukt von Millau das größte Viadukt Frankreichs. Das 2004 errichtete Bauwerk verfügt über 154 Schrägseile und einen Fahrbahnträger von mehr als 36.000 Tonnen. Die Betreibergesellschaft des Viadukts von Millau suchte eine Softwarelösung, um ihr Investitionsbudget bis zum Ende der Konzessionslaufzeit aufzubauen und zu begründen. Ziel war es, die langfristigen Herausforderungen bei der Instandhaltung des Viadukts und seiner Fahrbahnen zu bewältigen.
Unsere Lösung
- 01 Wissen strukturieren und sichern für das Viadukt, das Tiefbauwerk, das Dach der Mautstation und die Fahrbahnen auf Bauwerken
- 02 Risiken analysieren und bewerten für Sicherheit, Verfügbarkeit, Dauerhaftigkeit und weitere Kriterien sowie Erstellung einer Risikokarte
- 03 Verschiedene Instandhaltungs- und Investitionsszenarien simulieren
- 04 CEVM-Teams schulen und begleiten bei der Nutzung der prädiktiven Oxand-Methodik und der zugehörigen Software
Was Oxand geliefert hat
Prädiktive Zustandssicht
Prädiktive Sicht auf Zustand und Alterung der Infrastruktur des Viadukts von Millau
Fundierte Entscheidungen bis Konzessionsende
Bessere Grundlage, um Instandhaltungs- und Investitionsentscheidungen bis zum Konzessionsende zu begründen
Kundenbeispiel ansehen
Häufige Fragen
Was macht das Viadukt von Millau zu einem besonderen Instandhaltungsfall?
Seine Dimension und seine Einzigartigkeit. Mit 2.460 Metern Länge und 245 Metern Höhe, 154 Schrägseilen und einem Fahrbahnträger von mehr als 36.000 Tonnen ist es das größte Viadukt Frankreichs, ein außergewöhnliches Bauwerk ohne vergleichbaren Bestand als Referenz.
Was wollte die Betreibergesellschaft erreichen?
Ihr Investitionsbudget bis zum Ende der Konzessionslaufzeit aufbauen und begründen, damit die langfristige Instandhaltung des Viadukts und seiner Fahrbahnen auf diesen Termin hin geplant wird und nicht Jahr für Jahr.
Was umfasst das Anlagenwissen?
Das Viadukt selbst, das Tiefbauwerk, das Dach der Mautstation und die auf dem Bauwerk geführten Fahrbahnen, also den gesamten Konzessionsperimeter und nicht nur den Fahrbahnträger.
Wie wird das Risiko bei einem solchen Bauwerk bewertet?
Sicherheit, Verfügbarkeit und Dauerhaftigkeit werden gemeinsam bewertet und in einer Risikokarte zusammengeführt. So lässt sich eine Maßnahme über das Risiko begründen, das sie beseitigt, und nicht über das Alter der Komponente.
Was bleibt beim Betreiber, wenn das Projekt endet?
Eine prädiktive Sicht auf Zustand und Alterung der Infrastruktur sowie CEVM-Teams, die darin geschult und begleitet wurden, die prädiktive Methodik und die Software selbst zu nutzen.