Kontext
Die Stadt Saint-Quentin bewirtschaftet 163 Gebäude auf 115 Standorten, knapp 170.000 m² bebaute Fläche, mit sehr unterschiedlichen Nutzungen, Zuständen und Auslastungsgraden: Bildung und frühkindliche Betreuung, Kultur, Kultus, Sport, Verwaltung, Vereinswesen, Dienstwohnungen. Zwischen verschärfter Budgetdisziplin und starken regulatorischen Pflichten — allen voran das Dekret zum Tertiärsektor — wollte die Stadt eine vorausschauende, multidimensionale Sicht auf ihren Investitionsbedarf.
Unsere Lösung
- 01 Erfassen und strukturieren Die verfügbaren Bestandsdaten erfasst und strukturiert.
- 02 Digitalisieren und kartieren Der Bestand digitalisiert, Abnutzungszustand, energetische Performance und Risikoniveau der Anlagen kartiert.
- 03 Vor Ort diagnostizieren Begehungen mit den Baubeauftragten der Stadt, um die Anlagen zu diagnostizieren.
- 04 Die multidimensionale Bilanz ziehen Eine Bilanz durch Gespräche mit den Schlüsselakteuren: regulatorische Kontrolle, Zugänglichkeit, funktionale und Nutzungsdimension.
- 05 Über die Zukunft der Gebäude entscheiden Für jedes Gebäude ein Vorschlag: energetische Sanierung, Gesamtsanierung, Verkauf oder Abgabe, Erhalt des Zustands.
Was Oxand geliefert hat
Ein konsolidiertes Wissen
Eine Konsolidierung, die Aufschluss über den Zustand des Bestands und die damit verbundenen Risiken gibt.
Kennzahlen für Entscheidungen
Kommunizierbare, objektive Kennzahlen, um Entscheidungen zu priorisieren und zu treffen.
Ein lebendiger Immobilien- und Energie-Masterplan
Ein dynamischer Immobilien- und Energie-Masterplan, der die Entscheidung mittel- und langfristig objektiviert.
Häufige Fragen
Was ist ein Immobilien- und Energie-Masterplan (SDIE)?
Ein Immobilien- und Energie-Masterplan (frz. schéma directeur immobilier et énergétique, SDIE): das Dokument, das für einen Gebäudebestand die Investitionstrajektorie und die Zukunft jedes Gebäudes festlegt, unter Budget- und regulatorischem Zwang.
Welchen Bestand bewirtschaftet die Stadt?
163 Gebäude auf 115 Standorten, knapp 170.000 m², über sieben Nutzungsfamilien: Bildung und frühkindliche Betreuung, Kultur, Kultus, Sport, Verwaltung und Bürgerdienste, Vereinswesen, Dienstwohnungen.
Was ändert das Dekret zum Tertiärsektor?
Es schreibt eine Trajektorie zur Reduzierung des Verbrauchs für Gebäude des Tertiärsektors vor. Die energetische Performance ist damit nicht mehr ein Ziel unter anderen: Sie wird zu einer regulatorischen Zwangsbedingung, die in die Budgetentscheidung einfließt.
Warum über die Zukunft jedes Gebäudes entscheiden?
Weil es nicht immer die richtige Wahl ist, alles im Zustand zu erhalten. Sanieren, umfassend sanieren, abgeben oder erhalten: Der Masterplan stellt die Frage Gebäude für Gebäude, statt ihr auszuweichen.